Sep diaet

June 7, 2008

Diät; Fratzer-Diät

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Die Fratzer-Diät ist eine Ernährungstherapie für Multiple Sklerose-Patienten, benannt nach ihrem Erfinder Uwe Fratzer.

Geschichte

Dr. Uwe Fratzer (1942-1994) entwickelte diese Diät, um seiner MS-betroffenen Nichte helfen zu können. Da sich der Zustand seiner Nichte stabilisierte bzw. besserte, wendete Fratzer die Therapie ebenso erfolgreich bei anderen MS-Patienten an. Seine Arbeit wurde unterstützt von Dr. Olaf Hebener, welcher die Arbeit von Fratzer nach seinem Tod fortsetzte.

Die Diät

Es handelt sich um eine unspezifisch-entzündungshemmende Therapie, durch die der Zusammenbruch der Blut-Hirn-Schranke bei Multipler Sklerose verhindert werden soll. Die Durchlässigkeit dieser Schutzfunktion für das ZNS ist die Voraussetzung dafür, dass das Myelin der Nervenbahnen geschädigt wird.

Die Patienten halten eine linolsäurearme Diät ein, die zu einer Verminderung der verfügbaren Arachidonsäure führt und dadurch die Reaktionen auf entzündliche Ursachen vermindert. Die Schädigung des ZNS bei MS wird über entzündliche Mediatoren der Arachidonsäurekaskade, Sauerstoffradiakale sowie Zytokine, welche die spezifische Immunabwehr aktivieren, vermittelt.

Neben der Diät gewährleistet erst die Zufuhr weiterer Substanzen die Tragfähigkeit der Ernährungstherapie, und zwar von

  • Lachsöl (Zufuhr hochungesättigter Omega-3-Fettsäuren maritimen Ursprungs)
  • Selen
  • Vitamin E
  • Muschelfleischextrakten

Diät; Jack LaLanne

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Jack LaLanne, eigentlich François Henri LaLanne (* 26. September 1914 in San Francisco) gilt als Begründer der US-Fitness-Bewegung.

Bekannt durch Bücher, Lehrgänge und Fernsehspots, wurde sein Name zum Synonym für den starken, gesunden Körper.

LaLanne wurde 1914 in San Francisco als Sohn französischer Immigranten geboren. Als Kind ständig kränkelnd, änderten eine vegetarisch-zuckerfreie Diät und ein Aufbautrainining sein Leben völlig. Jahre bevor sie in Mode kamen, gründete LaLanne 1936 das erste Fitness-Studio in den USA, aus welchem ein Imperium mit mehr als 80 Niederlassungen entstand.

In Deutschland wurde er vor allem durch den nach ihm benannten “Jack LaLanne Power Juicer”, der in einer Dauerwerbesendung von ihm präsentiert wurde, berühmt.

2006 erhielt Jack LaLanne den Merryweather Steerforth Award.

Diät; Manfred Köhnlechner

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Manfred Köhnlecher (* 1. Dezember 1925 in Krefeld; † 10. April 2002 in Grünwald bei München) war ein bekannter Jurist und zu seinen Lebzeiten der bekannteste deutsche Heilpraktiker. Es gilt als sein Verdienst, die Alternativmedizin in Deutschland aus einer Nischenexistenz herausgeholt und mit Hilfe der Medien populär gemacht zu haben. Köhnlechner hatte einen Doktortitel, allerdings als Jurist, nicht als Mediziner.

Biografie

Köhnlechner promovierte 1949 in Würzburg als Jurist mit dem Schwerpunkt Insolvenzrecht und war von 1957 bis 1970 der Generalbevollmächtigte des Bertelsmann Konzerns und einer der bestbezahlten Manager in Deutschland. In dieser Position war er beteiligt an der Einigung über die Beteiligung Bertelsmanns am Verlag Gruner und Jahr.

Nach einem Reitunfall im Jahr 1970 wurde er durch einen Heilpraktiker erfolgreich behandelt. Darauf hin begann er selbst sich für alternative Heilmethoden zu interessieren. Er kündigte seinen Vertrag bei Bertelsmann, der noch bis 1985 lief und verkaufte seine Anteile an dem Verlag für eine Millionensumme.

Nach seinem Ausstieg bei Bertelsmann startete Köhnlechner eine neue Karriere als Heilpraktiker. Er legte 1972 die Prüfung ab und eröffnete eine Naturheilpraxis im Grünwalder Promi-Viertel Geiselgasteig. Zunächst spezialisierte er sich auf Akupunktur, in Deutschland damals noch weitgehend unbekannt. Bis zu Köhnlechners Auftritt in einer Fernsehshow bei Dietmar Schönherr im Jahr 1974, in der er live Trude Herr “behandelte”. Das war der Beginn seiner enormen Popularität. 1974 kannten ihn bereits 40 Prozent der befragten Deutschen, bei seinem Tod 96 Prozent. Köhnlechner behandelte etliche Prominente und gründete 1974 das Manfred Köhnlechner Institut für Erfahrungsmedizin. Seine Praxis leitete er seitdem de facto nur noch als Manager, die Behandlungen wurden von anderen Heilpraktikern ausgeführt. 1985 gründete er die Manfred Köhnlechner Stiftung zur Förderung der biologisch-naturheilkundlichen Verfahren im Sinne der Erfahrungsmedizin.

Köhnlechner schrieb im Laufe der Jahre rund 30 Bücher und war in den 1970er und 1980er Jahren einer der erfolgreichsten deutschen Sachbuchautoren. In mehreren Büchern widmete er sich dem Thema Krebs und dessen Vermeidung, vor allem durch die Ernährung. Er verstand es, die Medien für die Propagierung seiner Theorien zu nutzen, nicht zuletzt die Bild-Zeitung. Unter anderem setzte er sich für die Neuraltherapie und die Ozontherapie ein und pries den therapeutischen Nutzen von Aderlässen, Taigawurzeln, Knoblauch, Essig und Schlangengift. Mediziner griffen Köhnlechner häufig heftig an und bezeichneten ihn als Scharlatan, der mit unsinnigen Methoden und falschen Versprechungen viel Geld mache. Aber auch in Heilpraktiker-Kreisen war er umstritten; er forderte öffentlich, die Naturmedizin gehöre in die Hände von akademisch ausgebildeten Ärzten.

1989 erhielt er den skandinavischen Preis für Naturmedizin; in Deutschland wurde er vom Verband Deutscher Heilpraktiker mit der Hahnemann-Medaille ausgezeichnet.

Noch mit 75 Jahren schwamm Köhnlechner angeblich täglich 1000 Meter. 1992 heiratete er zum dritten Mal, eine 33 Jahre jüngere Frau. Wie auch ein weiterer bekannter “alternativer Krebsheiler”, Julius Hackethal, erlag Köhnlechner selbst einem Krebsleiden.

Köhnlechner-Diät

Die nach Köhnlechner benannte Diät wurde zunächst von Maria Ernst-Lange veröffentlicht. Es handelt sich um eine Mischung aus der Trennkost nach Howard Hay und einer Low Carb-Diät wie die Atkins-Diät. Außerdem wird behauptet, dass der Mensch kein “Pflanzenfresser” sei und Rohkost schlecht vertrage, vor allem Obst. Dafür wird das Trinken von Essigwasser empfohlen, das angeblich die Verbrennung von Körperfett ankurbelt (Fatburner). Wissenschaftlich nachweisbar ist dieser Effekt nicht.

Kohlenhydrate werden bei dieser Diät nur morgens zum Frühstück in Form von trockenem Brot oder trockenen Brötchen aufgenommen. Ansonsten dürfen nur mageres Fleisch, Weißwurst, Fisch, Tatar, Innereien und magere Milchprodukte verzehrt werden sowie gedünstetes Gemüse und Salat. Die Kalorien werden nicht gezählt. Als Obst erlaubt sind aus unerfindlichen Gründen Grapefruits, Stachelbeeren und Honigmelonen. Ernährungswissenschaftler lehnen diese Diät mehrheitlich als völlig ungeeignet zum Abnehmen ab.

Diät; Atkins

Filed under: Uncategorized — admin @ 3:50 am

Atkins ist der Name mehrerer Personen:

  • Alan Atkins, Mitbegründer der Heavy Metal Band Judas Priest
  • Chet Atkins, Country-Musiker
  • Daryl Atkins, amerikanischer Verbrecher, siehe Atkins v. Virginia
  • Eileen Atkins, britische Schauspielerin und Drehbuchautorin
  • Henry Ernest Atkins, englischer Schachmeister
  • Jeffrey Atkins, US-amerikanischer Rapper, auch bekannt als Ja Rule
  • Juan Atkins, DJ und Mitbegründer des Detroit Techno
  • Mark Atkins, australischer Didgeridoo-Spieler, Musiker und bildender Künstler
  • Peter Atkins, Chemiker
  • Robert Atkins, Ernährungswissenschaftler, bekannt durch die Atkins-Diät
  • Sharif Atkins, Filmschauspieler
  • Susan Atkins, amerikanische Mörderin; siehe auch Charles Manson
  • Sir William Atkins, der Gründer der WS Atkins PLC

Atkins ist der Name mehrerer Orte in den USA:

  • Atkins (Arkansas)
  • Atkins (Iowa)
  • Atkins (Virginia)

Sonstiges:

  • Atkins-Diät
  • Atkins (Film), Abenteuerfilm aus der ehemaligen DDR von 1985

June 6, 2008

Sep diaet; Otto Ciliax

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Otto Ciliax (* 30. Oktober 1891 in Neudietendorf; † 12. Dezember 1964 in Lübeck) war ein deutscher Seeoffizier.

Ciliax war zunächst Kommandant auf der Admiral Scheer (Sep. 1936 - Okt. 1938), dann auf dem Schlachtschiff “Scharnhorst” (Jan. 1939 - Sep. 1939). Anschließend wurde er Chef des Stabes Marinegruppenkommando West. Vom Juni 1941 bis zum Mai 1942 war er der Befehlshaber der Schlachtschiffe. Ciliax war auch für die Durchführung des Unternehmens “Ceberus” im Februar 1942 zuständig. Im März 1943 wurde er zum Oberbefehlshaber des Marineoberkommandos Norwegen.

Quelle

Personenregister der Deutschen Kriegsmarine

Diät; Dean Ornish

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Dean Ornish (* 16. Juli 1953 in Dallas; Texas, Vereinigte Staaten) ist ein US-amerikanischer Mediziner.

Leben

Ornish legte die Reifeprüfung als Klassenbester an der Universität von Texas in Austin (Texas) ab. Danach ging er nach Houston und studierte am Baylor College of Medicine wo er auch promovierte. Weitere Studien schlossen sich an der Harvard Medical School in Boston an. Am Massachusetts General Hospital war er als Assistenzarzt tätig und fand dort seine erste feste Anstellung. Ornish begann bereits in den späten 1970er Jahren als Student auf dem Gebiet der Herzerkrankungen zu forschen. Im Juli 1984 begann er in San Francisco die Lifestyle Herzstudie. Es handelte sich um eine kontrollierte Studie über den Erfolg einer fettarmen Diät verbunden mit einem Stress-Management in einer kleinen Gruppe von Herzpatienten.

Therapie

Ornish hat eine spezielle Therapie zur Behandlung von Herzerkrankungen entwickelt, die Operationen überflüssig machen soll. Teil davon ist die so genannte Ornish-Diät. Sie ist strikt vegetarisch und begrenzt den Fettanteil in der Nahrung auf 10 % der aufgenommenen Kalorienmenge und die Cholesterol-Aufnahme auf nur fünf Milligramm täglich. Der von der amerikanischen Kardiologenvereinigung (AHA) empfohlene Fettanteil betrug bis zu 30 % der Kalorienaufnahme und 300 mg Cholesterol täglich. Der Anteil der Kohlenhydrate beträgt rund 75 Prozent, der Anteil an Eiweiß etwa 15 Prozent. Die einzigen erlaubten tierischen Produkte sind sehr fettarme Milchprodukte und Eiklar. Zucker ist in kleinen Mengen zulässig, Kaffee und Tee sind verboten. Um Mangelzustände zu vermeiden, empfiehlt Ornish Nahrungsergänzungsmittel wie Multivitaminpräparate, Folsäure, Selen, Leinöl für Frauen und Fischöl für Männer.Nancy Waring: Dr. Dean Ornish’s Low-Tech-Behandlung der koronaren Herzkrankheit

Ergänzend zur Diät wird als Gruppentherapie eine Raucherentwöhnung und die Ernährungsumstellung auf extrem fettarme Nahrung durchgeführt. Die Gruppen praktizieren darüber hinaus Yoga und Meditation.

Ergebnisse einer Studie wurden Ende der 1980er Jahre veröffentlicht. Sie zeigten, dass Herzschädigungen durch koronare Arteriosklerose bei vielen Patienten zurückgegangen waren. Ornish erweckte für seinen Therapieansatz große Aufmerksamkeit. Er glaubt, dass Stress-Management, die Verhinderung sozialer Isolation und der Abbau psychischen Drucks großen Anteil am Therapieerfolg hat.

Ornish ist ständiges Mitglied der medizinischen Fakultät der Universität von Kalifornien in San Francisco sowie Präsident und Direktor des Forschungsinstituts für Präventivmedizin in der Nähe von Sausalito.

Studien

Ornish veröffentlichte Ende der 1980er Jahre die Ergebnisse einer von ihm selbst geleiteten randomisierten Studie zur Behandlung von Koronare Herzkrankheit mit seinem Therapiekonzept, das Bewegung, Entspannung und Diät umfasst. Allerdings nahmen nur 22 Patienten ein Jahr lang daran teil. Bei 82 Prozent dieser kleinen Gruppe gingen die Gefäßverengungen der Arterien um durchschnittlich 2,2 Prozent zurück. Die 20 Patienten der Kontrollgruppe ernährten sich nach den Empfehlungen der American Heart Association; bei ihnen kam es zu einer Vergrößerung der Stenosen um durchschnittlich 3,4 Prozent. 20 Patienten der Versuchs- und 15 aus der Kontrollgruppe nahmen an einer vier Jahre dauernden Folgestudie teil. Die Arteriosklerose der Ornish-Gruppe ging den Ergebnissen zufolge um 7,9 Prozent zurück, während es bei der Kontrollgruppe zu einer Verschlechterung kam, obwohl 60 Prozent dieser Teilnehmer Lipidsenker einnahm. Die LDL-Cholesterinwerte der Versuchsgruppe waren nach fünf Jahren 20 Prozent niedriger als zu Beginn; hier zeigte sich jedoch kein signifikanter Unterschied zur Vergleichsgruppe. Der Gewichtsverlust durch die Ornish-Diät betrug nach einem Jahr zirka 10 kg, nach fünf Jahren jedoch nur noch 5 kg. In der Vergleichsgruppe veränderte sich das Gewicht der Teilnehmer kaum. Innerhalb von fünf Jahren gab es in der Kontrollgruppe 45 so genannte „kardiale Ereignisse“, in der Ornish-Gruppe nur 25. Ein Positronen-Emissions-Tomographie-Scan zeigte, dass sich das Fortschreiten der koronaren Herzkrankheit bei fast allen Patienten dieser Gruppe hatte aufhalten lassen.

Dass die Ornish-Diät die kardiovaskulären Risikofaktoren bei noch nicht Erkrankten positiv beeinflusst und in einem Jahr zu einem deutlichen Gewichtsverlust führt, wurde in unabhängigen Studien nicht bestätigt. 2005 wurde das Ergebnis einer Studie aus Boston publiziert, bei der 160 Personen in vier Gruppen jeweils ein Jahr lang eine andere Diät praktizierten; eine davon war die Ornish-Diät. Ermittelt wurde der Einfluss auf die kardiovaskulären Risikofaktoren. Die Hälfte der Ornish-Gruppe gab innerhalb der Versuchszeit auf, die strenge Fettbeschränkung wurde von kaum jemandem durchgehalten. Nach einem Jahr lag der aufgenommene Fettanteil bei durchschnittlich 35 statt 10 Prozent. Die Gewichtsabnahme betrug 6,6 Prozent und entsprach der der anderen Diäten, darunter die Atkins-Diät. Der LDL-Cholesterinwert sank im Schnitt um 25 mg/dl, der HDL-Wert stieg jedoch nicht an. Der Blutzuckerspiegel sank im Nüchternzustand (leerer Magen) am stärksten von allen vier Gruppen um 8,2 mg/dl.Bericht in der Ärztezeitung (2005) Unterschiedliche Diätformen bei Übergewicht ohne relevante Unterschiede hinsichtlich Gewichtsabnahme

Eine amerikanische Studie aus dem Jahr 2007, bei der erneut die Wirkung der vier Diäten - Atkins, Ornish, Zone-Diät und LEARN - in vier Gruppen verglichen wurden, nahm die Ornish-Gruppe im Schnitt nur 2,2 kg innerhalb eines Jahres ab. Der Einfluss auf die ermittelten Cholesterin- und Insulinwerte sowie den Blutdruck waren gering. An der Studie nahmen Frauen zwischen 20 und 50 Jahre teil, die weder an Diabetes mellitus noch an einer Herzkrankheit litten.Bericht in der Ärztezeitung (2007) Comparison of the Atkins, Zone, Ornish, and LEARN Diets for Change in Weight and Related Risk Factors Among Overweight Premenopausal Women

Quellen

Diät; Asklepiades von Bithynien

Filed under: Uncategorized — admin @ 5:30 pm

Asklepiades von Bithynien (* um 124 v. Chr. in Prusa in Bithynien) war ein griechischer Arzt und Philosoph des späten Hellenismus, der in Rom wirkte.

Asklepiades studierte Rhetorik, Philosophie und Medizin. Etwa 91 v. Chr. kam er nach Rom, wo er mit Erfolg als Arzt praktizierte. Er bevorzugte einfache Heilmittel wie Diät, Bewegung, Bäder, Schwitzen und Wasserkuren. Somit wurde er zum Begründer der Wasserheilkunde (Balneotherapie, siehe auch Kneippkuren).

Eine seiner kontroversen Thesen war: die Natur sei nicht nur ohne Vernunft und Kunst, sondern geradezu schädlich.

Er war Erfinder der passiven Bewegung, die in Fahrten auf Wagen, Schiff und ähnlichem bestand. Asklepiades gründete eine Schule für Medizin. Sein bedeutendster Schüler war Themison von Laodikeia.

Sep diaet; Rang-Wahl

Filed under: Uncategorized — Tags: , — admin @ 7:20 am

Die Rang-Wahl ist ein Wahlsystem, bei der Kandidaten benotet werden, z. B. mit Schulnoten; alle Noten werden dann gemittelt. Der mit der durchschnittlich besten Note gewinnt.

Das System funktioniert nur, wenn die Bewertenden in keinem Interessenkonflikt stehen. Denn es lässt sich sehr leicht beeinflussen, indem man Extreme wählt. Je größer die Skala, desto stärker wird der Effekt dadurch. Die logische Konsequenz daraus ist ein Rangwahlsystem mit kleinster Skala: Wahl durch Zustimmung

Eine andere Möglichkeit, den Einfluss von Extrembenotungen abzumildern, ist, statt des Durchschnitts den Median zu verwenden.

Sep diaet; Sep Ruf

Filed under: Uncategorized — admin @ 12:30 am

Sep Ruf (* 9. März 1908 in München; † 29. Juli 1982 in München) war ein deutscher Architekt.

Leben

Ruf studierte an der Technischen Hochschule München Architektur, bestand 1931 die Diplomprüfung und war dann als freier Architekt tätig. Er hielt Kontakt zu Walter Gropius, Ludwig Mies van der Rohe und Ludwig Grote, setzte sich mit den Ideen des Bauhauses auseinander und wurde 1947 Professor an der Kunsthochschule in Nürnberg. 1953-72 lehrte er Architektur und Städtebau an der Akademie der bildenden Künste in München, der er 1957-60 als Präsident vorstand. Ruf schuf öffentliche Gebäude und Privathäuser in ganz Deutschland, prägte aber vor allem das Stadtbild Münchens nach dem Zweiten Weltkrieg. Nach dem Krieg entwickelte sich sein Stil, der Ruf bekannt machte - durch minimierte Konstruktion, transparente Wände und schlanke Dächer wirkten seine Gebäude leicht im Erscheinungsbild und setzten einen Kontrapunkt zur traditionellen bayerischen Architektur.

Zu seinen Werken gehören die Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg (1952-54), das Justizgebäude (1954-56 mit Theo Pabst) an der Stelle der ehemaligen Maxburg in München, das Max-Planck-Institut für Physik und Astrophysik in München (1953-57), der Erweiterungs- und Umbau des Germanischen Nationalmuseums in Nürnberg (1956-67), der aus acht Gebäuden bestehende Deutsche Pavillon der Weltausstellung in Brüssel 1958 (mit Egon Eiermann), St. Johann Capistran in München (1958-60), die Amerikanische Botschaft in Bonn-Bad Godesberg (1959), den Amtssitz des Bundeskanzlers in Bonn (1963-65), das Technische Zentrum der Vereinsbank in München (1974) und die Seminarkapelle in Fulda (1966-68).

June 5, 2008

Sep diaet; Polymeal-Diät

Filed under: Uncategorized — Tags: — admin @ 7:50 pm

Die Polymeal-Diät ist ein Ernährungskonzept, dass von Wissenschaftlern der Erasmus-Universität Rotterdam im Jahr 2004 entwickelt wurde und eine gewisse Ähnlichkeit mit den Ernährungsempfehlungen der so genannten Mittelmeer-Diät hat. Die Ernährung nach Polymeal-Plan soll den Blutdruck senken und Herzerkrankungen vorbeugen sowie die Lebenserwartung um mehrere Jahre steigern können.

Ein Polymeal besteht aus dem täglichen Verzehr von

  • 150 ml Rotwein (32%)
  • 100 g Bitterschokolade min. 70% Kakaoanteil (21%)
  • 400 g Obst und Gemüse (21%)
  • 2,7 g Knoblauch (25%)
  • 68 g Mandeln (12,5%) sowie
  • viermal wöchentlich 114 Gramm Fisch, besser Salzwasserfisch (14%)

(In Klammern steht, um wieviel Prozent das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen sinkt).

Wer sich an die Ernährungshinweise hält, soll sein Risiko, an einer kardiovaskulären Erkrankung zu erkranken, um 76 Prozent senken können.Veröffentlichung der Uni Rotterdam im British Medical Journal Diese Angabe gilt aber nur für die genaue Befolgung des Diätplans. Werden einzelne Bestandteile weggelassen oder nicht täglich gegessen, reduziert sich der Effekt nach Angaben der Wissenschaftler teilweise deutlich, am stärksten bei Verzicht auf den Rotwein, nämlich auf 65 Prozent.Spektrumdirekt: Polymeal statt Polypille (2004)

Polymeal gilt als Alternative zu der so genannten Polypill, einem Medikament aus sechs verschiedenen Arzneiwirkstoffen die von englischen Medizinern zur Verhütung von Herzinfarkten entwickelt wurde. Sie soll das Risiko eines Herzinfarks oder eines Schlaganfalls nach dem 55. Lebensjahr um 80 Prozent senken. Sie kann jedoch Nebenwirkungen haben.Medizinauskunft:Polymeal senkt Herzinfarktrisiko (2005)

Die Zusammensetzung des Polymeal basiert auf der Analyse wissenschaftlicher Literatur der Ernährungsforschung und mathematischen Modellen, beruht also nicht auf eigenen empirischen Studien. Zugrunde gelegt wurden vor allem Erkenntnisse der Framingham-Herz-Studie.

Die mögliche Wirkung der Polymeal-Diät auf die Lebenserwartung haben Forscher statistisch anhand von Lebenserwartungstabellen und Ergebnissen früherer Studien berechnet. Männer könnten demnach ihre allgemeine Lebenserwartung um 6,6 Jahre, Frauen um 4,8 Jahre erhöhen. Diese Berechnungen gelten aber nur für Nichtraucher.

Quellen

June 4, 2008

Diät; Schartner Bombe

Filed under: Uncategorized — Tags: , — admin @ 11:00 pm

Schartner Bombe ist eine bekannte österreichische Getränkemarke.

Noch vor dem ersten Weltkrieg stieß man im Ort Leppersdorf in der Gemeinde Scharten, der erstmals im Jahre 1374 als „Leupolczstorf“ urkundlich erwähnt wurde, auf eine Quelle. Das Quellwasser floss mit ca. 21 Grad Celsius aus einem Brunnen und wurde für ein Badehaus verwendet.
In den 50er Jahren besaß die Welser Unternehmerfamilie Bartenstein die Quelle. Sohn Horst gab dem Getränk den Namen Schartner Bombe und vertrieb es als erfrischende Limonade österreichweit.

Die Marke gibt es seit über 70 Jahren. Sie wurde durch Ihre Glasflasche bekannt, Sie ist grün, misst 16,5 Zentimeter in der Höhe, 6,5 Zentimeter im Durchmesser und ihr Bauch ist das große Markenzeichen, obwohl darin nur ein Viertelliter Flüssigkeit Platz hat. Heute gibt es die Schartner Bombe auch in PET-Flaschen und in der Dose.

Schartner Bombe gibt es, weniger süß als früher, in den Sorten Zitrone, Orange, Himbeere, Kräuter, Maracuja, Pfirsich, Ananas, Spezi, Cola, Diät-Orange und Diät-Grapefruit.

Österreichweit vertrieben wurde die Marke durch die Firma Fein aus Mühlgrub bei Bad Hall, wo später auch der Abfüllbetrieb war. Später wurde die Firma an die Steirerbrau AG verkauft, die wiederum in der Brauunion Österreich aufging. Da die Brauunion damals die Lizenz für eine amerikanische Limonadenmarke besaß, wurde Schartner Bombe schließlich an die Firmengruppe Starzinger aus Frankenmarkt verkauft.

Diät; The Hacker’s Diet

Filed under: Uncategorized — Tags: , — admin @ 4:30 pm

The Hacker’s Diet ist der Titel eines Buchs von John Walker, dem Gründer von Autodesk. Es handelt sich um ein Diätbuch, obwohl John Walker beruflich nichts mit Medizin oder Ernährungswissenschaft zu tun hat. Er beschreibt sein Buch selbst als „Diätbuch von jemandem, der den größten Teil seines Lebens übergewichtig verbracht hat“.

Walker geht das Problem ingenieurmäßig an. Die ersten Kapitel des Buchs beschreiben Gewichtszunahme als Ungleichgewicht zwischen Energieaufnahme und -verbrauch. Dieses Ungleichgewicht gilt es softwareunterstützt zu beheben (wobei es auch möglich ist, die notwendigen Berechnungen ohne Softwareunterstützung durchzuführen). Weitere Kapitel beschreiben Feedbackmechanismen und Signalverarbeitung und schließlich die Diät selbst, ein einfaches Zählen der verbrauchten Kalorien, kombiniert mit einer vereinfachten Version des Trainingsprogramms 5BX, welches von der Royal Canadian Air Force entwickelt wurde. Das Werk endet mit umfangreichen Kalorientabellen.

John Walker gelang es angeblich, mit seiner Methode innerhalb eines Jahres von 98 kg auf 65 kg abzunehmen und anschließend sein Gewicht stabil zu halten.

Diät; Jack LaLanne

Filed under: Uncategorized — admin @ 3:50 pm

Jack LaLanne, eigentlich François Henri LaLanne (* 26. September 1914 in San Francisco) gilt als Begründer der US-Fitness-Bewegung.

Bekannt durch Bücher, Lehrgänge und Fernsehspots, wurde sein Name zum Synonym für den starken, gesunden Körper.

LaLanne wurde 1914 in San Francisco als Sohn französischer Immigranten geboren. Als Kind ständig kränkelnd, änderten eine vegetarisch-zuckerfreie Diät und ein Aufbautrainining sein Leben völlig. Jahre bevor sie in Mode kamen, gründete LaLanne 1936 das erste Fitness-Studio in den USA, aus welchem ein Imperium mit mehr als 80 Niederlassungen entstand.

In Deutschland wurde er vor allem durch den nach ihm benannten “Jack LaLanne Power Juicer”, der in einer Dauerwerbesendung von ihm präsentiert wurde, berühmt.

2006 erhielt Jack LaLanne den Merryweather Steerforth Award.

Diät; Atkins-Diät

Filed under: Uncategorized — Tags: , — admin @ 1:10 pm

Die Atkins-Diät, benannt nach ihrem Erfinder Robert Atkins, ist eine Diät nach dem Low-Carb-Prinzip. Sie reduziert die Aufnahme von Kohlenhydraten am Anfang drastisch und nutzt Fett sowie Eiweiß als Hauptenergieträger. Dieser Ansatz soll nach Ansicht der Anhänger der Atkins-Diät den Körper dazu zwingen, Fett zur Energiegewinnung in Keton-Körper zu verwandeln. Die Atkins-Diät ist umstritten und wird von vielen Ernährungsexperten als einseitig und potenziell gesundheitsschädlich abgelehnt.

Die von Atkins 1989 gegründete “Atkins Nutritionals Inc.” war eine schnell wachsende Firma, die Millionen von Menschen, die sich dem “low carbohydrate lifestyle” verschrieben hatten, mit einer breiten Palette von entsprechenden Produkten versorgte. Nach dem Abebben der Atkins-Welle in den USA ging es jedoch mit dem Unternehmen steil bergab. Am 31. Juli 2005 verkündete ein Unternehmenssprecher, dass Atkins Nutritionals Inc. Insolvenz beantragt habe.

Die Prinzipien der Atkins-Diät

Als Atkins in den 1970er Jahren sein Diätbuch veröffentlichte, hieß seine Devise: Fett und Eiweiß sind erlaubt, Kohlenhydrate verboten. Später hat er dieses Prinzip modifiziert, so dass Kohlenhydrate nun in kleinen Mengen Bestandteil der Diät sind. Die kohlenhydratarme Kost soll den Blutzuckerspiegel niedrig halten. Vitamine und Mineralstoffe sollen durch Zusatzpräparate aufgenommen werden. Wesentlich ist, dass der Körper Eiweiß im Gegensatz zu Kohlenhydraten nicht speichern kann, so dass überschüssiges Eiweiß ausgeschieden wird. So bleibt zur Energiegewinnung vor allem Fett.

Bei der Atkins-Diät gibt es vier verschiedene Phasen, die sich durch unterschiedliche Zufuhrmengen an Kohlenhydraten unterscheiden. Personen mit starkem Übergewicht sollen mit Phase I anfangen, um möglichst schnell in die Lipolyse, speziell die so genannte Ketose zu kommen, bei der vom Körper Fett verbraucht wird. Außerdem soll, vor allem wenn man nicht weiter abnimmt, auf die Kalorienmenge geachtet werden. Sport wird mittlerweile angeblich als wichtiges Element der Diät angesehen; das war zunächst nicht der Fall.

Atkins empfiehlt Nahrungsergänzungsmittel, um einen Mangel an Vitaminen und Mineralstoffen auf Grund der einseitigen Ernährung zu vermeiden.

Die Ketose

Hauptartikel: Ketose

Der Körper nutzt aufgenommene Kohlenhydrate, um sie in Energie zu verwandeln. Werden mit der Nahrung keine Kohlenhydrate zugeführt, ist das nicht möglich, so dass der Stoffwechsel umgestellt werden muss auf Fettverwertung. Dabei werden Fettsäuren in der Leber als Glucoseersatz in so genannte Ketonkörper verwandelt. Ketone entstehen grundsätzlich bei jeder Diät, sobald der Körper auf Hungerstoffwechsel umschaltet, vor allem beim Fasten. Eine erhöhte Konzentration wird als Ketose bezeichnet, erkennbar an deutlichem Mundgeruch als Folge des Stoffwechselproduktes Aceton. Vermehrte Ketonkörper im Blut sollen angeblich appetithemmend wirken. Abgeleitet von Ketose bezeichnen sich die Atkins-Anhänger auch als Ketarier.

Phase I (Einleitungsdiät)

Hier sollten nur bis zu 20 g Kohlenhydrate täglich 14 Tage lang gegessen werden. Fleisch bietet laut Atkins neben Eiern die optimale Kombination an Aminosäuren. Auch Soja-Produkte können verwendet werden. Die erlaubte Kohlenhydratmenge sollte als Salat und Gemüse aufgenommen werden, um Verstopfungen zu vermeiden. Brot ist verboten.

Es wird empfohlen, die Atkins-Diät mit einem Arzt abzusprechen, um die Änderung der Blutwerte zu überprüfen. Durch die sehr geringe Menge an Kohlenhydraten ist der Körper schnell gezwungen, zur Energiegewinnung auch Fett heranzuziehen. Die dabei als Zwischenprodukt auftretenden Ketonkörper können mit Hilfe von sogenannten Ketosticks im Urin nachgewiesen werden.

Phase II (Grundlegende Reduktionsdiät)

In Anschluss an Phase I wird die Ernährung weitergeführt, nun können nach der Modifikation der Diät Woche für Woche mehr nährstoffreiche Kohlenhydrate wie Gemüse, Nüsse, Beeren, Samen und auch Bohnen und Hülsenfrüchte in die Ernährung eingebaut werden. Dabei soll die Menge an zugeführten Kohlenhydrate um 5 g pro Woche erhöht werden, so dass in der ersten Woche auf 25 g Kohlenhydrate, in der zweiten Woche auf 30 g usw. erhöht wird.

Sobald man nicht mehr abnimmt, soll die Kohlenhydratmenge wieder um 5 g verringert werden. Man kennt nun die Mengen an Kohlenhydraten, die man maximal verzehren darf um weiter abzunehmen. Bei den meisten Menschen soll die Menge dauerhaft zwischen 40 und 60 g liegen.

Phase III (Vor-Erhaltungsdiät)

Nun soll die Gewichtsabnahme nahezu stagnieren. Dazu kann wieder die Kohlenhydratmenge jeder Woche um 10 g weiter erhöht werden oder an zwei Tagen in der Woche zusätzlich 20 bis 30 g Lebensmittel mit einer hohen Nährstoffdichte zur Nahrung ergänzt werden, solange man immer noch abnimmt.g

Phase IV (Lebenslange Erhaltungsdiät)

Ist das Zielgewicht erreicht, erhöht sich die Auswahl an “erlaubten” Lebensmitteln.

Studien

Im April 2003 veröffentlichte das Wissenschaftsmagazin Journal of American Medical Association die erste systematische Datenauswertung aus 96 relevanten Studien (2.503 Artikel erfüllten nicht die notwendigen Kriterien, wie z.B. korrekte Kontrollen oder Studiendauer über 4 Tage) bezüglich der Wirksamkeit und Sicherheit von Niedrig-Kohlenhydratdiäten. Gemäß dem Ergebnis dieser Meta-Auswertung gibt es keinen Hinweis auf die Wirksamkeit von Niedrig-Kohlenhydratdiäten, wie z.B. der Atkins-Diät und ihrer Spielarten (JAMA, Vol. 289 No. 14, 9. April 2003).

Bei einer Vergleichsstudie zu vier Diäten, darunter die Atkins-Diät, die 2007 im JAMA publiziert wurde, verloren die Probandinnen der Atkins-Gruppe mit 4,7 kg in zwölf Monaten das meiste Gewicht. Die Studie merkt jedoch an, dass dieser Gewichtsverlust relativ gering sei. Es wurden keine negativen Auswirkungen auf die Cholesterin- und Insulinwerte festgestellt, einige Werte waren sogar besser als in den anderen Diät-Gruppen.Comparison of the Atkins, Zone, Ornish, and LEARN Diets for Change in Weight and Related Risk Factors Among Overweight Premenopausal Women

Seit einigen Jahren wird am Universitätsklinikum Benjamin Franklin in Berlin, unter ärztlicher Kontrolle eine kohlenhydratreduzierte Diät durchgeführt. In regelmäßigen Abständen werden die Blutgase, das Cholesterin, der Blutzucker und der Grundumsatz untersucht. Außerdem werden mehrmals Glucose-Toleranztests durchgeführt, um festzustellen, wie gut die Bauchspeicheldrüse funktioniert.

Neueren Untersuchungen zufolge funktioniert die Atkins-Diät tatsächlich insofern, als die Probanden Gewicht verlieren, doch nicht wegen der Umstellung des Metabolismus auf Ketonkörper, sondern weil die Probanden von sich aus ihre Nahrungsmittelaufnahme reduzieren und dadurch weniger Kalorien zu sich nehmen. Möglicherweise kommen die Betroffenen auf Grund der kohlenhydratarmen Nahrung früher zu einem Sättigungsgefühl; der zugrunde liegende biochemische Mechanismus ist allerdings noch unklar. Es wird vermutet, dass die sehr eiweißreiche Ernährung hierfür verantwortlich ist.Funktioniert die Atkins-Diät wirklich?

Kritik

Die Ernährungswissenschaft geht davon aus, dass eine ketogene Ernährung bei Low Carb-Diäten zu verschiedenen Gesundheitsstörungen und -schäden führen kann, unter anderem Niereninsuffizienz, Leberschäden, Akne und Verstopfung. Der Fettgehalt bei dieser Diät liegt bei über 50 Prozent, die Diät ist nicht ausgewogen. Es gelten die Kritikpunkte für Low-Carb-Diäten.

„(…) eine begrenzte Aufnahme von Vollkornbrot und Getreide, Früchten und Gemüse stellt keine ausgewogene Ernährung dar. Die Abwesenheit dieser Nahrungsgruppen könnte das Risiko für Krebs oder kardiovaskuläre Erkrankungen erhöhen. Der Kohlenhydratgehalt dieser Diät liegt unter dem Minimum, das der Körper benötigt, um Gehirn und Muskeln mit Zucker zu versorgen. Personen, die sich der Atkins-Diät unterzogen, litten deutlich häufiger an Muskelkrämpfen, Durchfall, generellen Schwächeanfällen und Hautausschlägen als Personen unter der empfohlenen fettarmen Diät.“

2005 wurde das Ergebnis amerikanischer Forscher veröffentlicht, dass die Atkins-Diät auf Grund der Ketosewirkung zu einem signifikanten Anstieg der Methylglyoxal-Produktion
führt. Dieser chemischen Verbindung wird zelltoxische Wirkung zugeschrieben und sie kann vor allem bei Diabetikern zu Gefäß- und Gewebeschädigungen führen. Einzelne Fälle von lebensbedrohlicher Azidose sind bekannt.Widhalm/Fussenegger: Lebensbedrohliche Komplikationen bei Atkins-Diät

Patienten mit Niereninsuffizienz und Diabetikern, insbesondere wenn letztere mit Metformin behandelt werden, wird von Medizinern von der Atkins-Diät abgeraten, da bei ihnen die entstehenden Ketonkörper nicht ausreichend über die Nieren ausgeschieden werden können und die Gefahr der Azidose, einer Übersäuerung des Blutes, droht.

Quellenangaben

Diät; Polymeal-Diät

Filed under: Uncategorized — Tags: , — admin @ 12:00 am

Die Polymeal-Diät ist ein Ernährungskonzept, dass von Wissenschaftlern der Erasmus-Universität Rotterdam im Jahr 2004 entwickelt wurde und eine gewisse Ähnlichkeit mit den Ernährungsempfehlungen der so genannten Mittelmeer-Diät hat. Die Ernährung nach Polymeal-Plan soll den Blutdruck senken und Herzerkrankungen vorbeugen sowie die Lebenserwartung um mehrere Jahre steigern können.

Ein Polymeal besteht aus dem täglichen Verzehr von

  • 150 ml Rotwein (32%)
  • 100 g Bitterschokolade min. 70% Kakaoanteil (21%)
  • 400 g Obst und Gemüse (21%)
  • 2,7 g Knoblauch (25%)
  • 68 g Mandeln (12,5%) sowie
  • viermal wöchentlich 114 Gramm Fisch, besser Salzwasserfisch (14%)

(In Klammern steht, um wieviel Prozent das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen sinkt).

Wer sich an die Ernährungshinweise hält, soll sein Risiko, an einer kardiovaskulären Erkrankung zu erkranken, um 76 Prozent senken können.Veröffentlichung der Uni Rotterdam im British Medical Journal Diese Angabe gilt aber nur für die genaue Befolgung des Diätplans. Werden einzelne Bestandteile weggelassen oder nicht täglich gegessen, reduziert sich der Effekt nach Angaben der Wissenschaftler teilweise deutlich, am stärksten bei Verzicht auf den Rotwein, nämlich auf 65 Prozent.Spektrumdirekt: Polymeal statt Polypille (2004)

Polymeal gilt als Alternative zu der so genannten Polypill, einem Medikament aus sechs verschiedenen Arzneiwirkstoffen die von englischen Medizinern zur Verhütung von Herzinfarkten entwickelt wurde. Sie soll das Risiko eines Herzinfarks oder eines Schlaganfalls nach dem 55. Lebensjahr um 80 Prozent senken. Sie kann jedoch Nebenwirkungen haben.Medizinauskunft:Polymeal senkt Herzinfarktrisiko (2005)

Die Zusammensetzung des Polymeal basiert auf der Analyse wissenschaftlicher Literatur der Ernährungsforschung und mathematischen Modellen, beruht also nicht auf eigenen empirischen Studien. Zugrunde gelegt wurden vor allem Erkenntnisse der Framingham-Herz-Studie.

Die mögliche Wirkung der Polymeal-Diät auf die Lebenserwartung haben Forscher statistisch anhand von Lebenserwartungstabellen und Ergebnissen früherer Studien berechnet. Männer könnten demnach ihre allgemeine Lebenserwartung um 6,6 Jahre, Frauen um 4,8 Jahre erhöhen. Diese Berechnungen gelten aber nur für Nichtraucher.

Quellen

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